In den letzten Wochen habe ich meine eigene Nutzung von Social Media Plattformen kritisch hinterfragt. Nicht aus Unzufriedenheit, sondern aus einem sehr pragmatischen Grund: Zeit ist begrenzt – und Aufmerksamkeit ebenso.
Fotocommunity: Qualität braucht Präsenz
Ich habe mich entschieden, meinen Account bei der Fotocommunity zu löschen. Das ist kein negativer Abschied. Im Gegenteil: Die Fotocommunity ist eine hochwertige Plattform mit starkem Fokus auf Fotografie, Austausch und konstruktives Feedback. Genau dieser qualitative Anspruch bringt jedoch auch einen gewissen Erwartungsdruck mit sich – regelmäßige Veröffentlichungen, aktives Kommentieren, kontinuierliche Präsenz.
Innerhalb kurzer Zeit hatte ich dort Sichtbarkeit aufgebaut. Gleichzeitig wurde mir klar, dass ich dieser Dynamik aktuell nicht gerecht werden kann und auch nicht möchte. Fotografie soll für mich Raum schaffen, nicht zusätzliche Verpflichtungen.
Statt halb präsent zu sein, habe ich mich bewusst für einen klaren Schnitt entschieden.
Konzentration statt Verzettelung
Ich habe mich dafür entschieden, meine fotografische Arbeit künftig auf eine Plattform zu fokussieren. Auf Instagram bleibe ich weiterhin aktiv. Dort teile ich meine Fotografien mit einer klaren thematischen Ausrichtung. Instagram nutze ich nicht als Taktgeber, sondern als Schaufenster: für Fotos, die entstehen, wenn Zeit, Ruhe und Lust vorhanden sind – nicht aus Pflichtgefühl oder Erwartungsdruck.
Mein Fazit
Diese Entscheidung ist kein Rückzug aus der Fotografie, sondern eine bewusste Fokussierung. Weniger Plattformen bedeuten für mich mehr Klarheit, mehr Ruhe und letztlich mehr Substanz in dem, was ich zeige. Danke an alle, die meine fotografische Reise begleiten – unabhängig davon, auf welchem Kanal.
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